ZusammenGegenCorona

Mit Bildern zusammenhalten

#GemeinsamGegenCorona Hingucker gestalten

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Text ist gerade beim Bloggen nicht alles. Ein Bild wird benötigt, um fremde Augen auf sich aufmerksam zu machen. In der Zoomsitzung zu Arbeiten am Blog ging es letztens um das grafische Gestalten für Blog und Social Media. Das Bild soll mit einem Blick erkennbar machen, was der Text bietet. Je kürzer der Text ist, desto aussagekräftiger muss das Bild sein. Bei manchen Texten ist es sogar wichtig, den Schreiber zu zeigen. Größtenteils geht es aber um Eyecatcher und thematisch passende Einstimmungen. Es dauert nicht einmal eine Sekunde, um zu entscheiden, welchen Text wir lesen. Von daher ist es wichtig, dass das Bild zum Text passt.

Diverse Apps und Programme erleichtern uns Bloggern die Arbeit an den Bildern. Am einfachsten ist es, ein Foto mit dem Smartphone zu machen und es dann im eigenen Betriebssystem zu optimieren. Dabei sind Filter eine einfache Hilfe, die dem Foto im Sekundenbruchteil die gewünschte Farbgebung verpassen. Außerdem können damit Kontrast und Schärfe sowie der Ausschnitt bearbeitet werden. Könner setzen auch gleich Text und grafische Elemente dazu, sodass der Blogbeitrag in der Menge wiedererkennbar wird.

Es muss nicht immer Photoshop oder der kleine Bruder GIMP sein. Titelbilder gestalte ich seit Jahren in Powerpoint, indem ich Stockfotos einfüge, umfärbe und in den verschiedenen Ebenen so arrangiere, dass sie zum Thema des besprochenen Romans passen. Einzelne Elemente können dann ausgeschnitten und für die Social Media Bilder verwendet werden. Kennt man sich in den Programmen gut aus, dauert das nur so lange wie eine U-Bahn benötigt, um mich vom Büro nach Hause zu bringen. Zusätzlich nutze ich noch Dropbox und die Galerie des Smartphones, um die Bilder schnell verfügbar zu halten.

Hunde die bellen morden nicht

Das hört sich bestimmt komplizierter an als es ist. Ich zeige das mal am Beispiel der Osterserie um die Anthologie Hunde die bellen morden nicht. Die wunderschönen Illustrationen von Ralf Kramp sind ganz besondere Hingucker auf dem Cover und im Buch. Es war für mich keine Frage, dass ich diese ebenfalls zeigen möchte. Die mit liebevoll ausgestalteten Details versehenen Bilder sprechen für sich und das wollte ich nutzen. Der erste Schritt war ein Foto, das ich in der Dropbox speicherte. Für das Titelbild des Blogbeitrags habe ich die Bilder mit einer weichen Kante versehen und über die Blatthälfte einer Powerpointvorlage verteilt. Das Cover zeigt einen Hund mit einer Handfeuerwaffe. Die Einschusslöcher zwischen den Bildern drängten sich also förmlich auf. Hat man alle Bilder beisammen, wählt man eine passende Hintergrundfarbe. Damit der Blick im Titel bleibt, zieht man noch schnell einen Rahmen und fertig ist das Titelbild.

Hunde die bellen morden nicht

Um den Beitrag auf Facebook und Co. zu posten, ist das Titelbild zu groß. Der Beitrag hat verschiedene Abschnitte, die ich so nutze, um im sozialen Netzwerk kleinere Ausschnitte zu zeigen. Hier hilft mir die App Canva, um einen Hingucker zu gestalten. Ich lade die einzelnen Fotos von der Dropbox in die Uploads und verwende sie auf die benötigten Formate für Facebook, Instagram und Story. Damit muss man sich nicht mehr mit den maximalen Größen und Mindestpixel eines Bildes beschäftigen, sondern wählt einfach die Voreinstellung. Auf dem Titelbild kommt der Yorkshire Terrier eindeutig zu kurz. Auf Instagram soll er also zum alleinigen Hingucker werden. Das Format Instagram ist gewählt, das Foto aus den Uploads geladen, weil Ostern ist ein paar Eier aus den Elementen geklickt, mit dem Finger an die richtige Stelle geschoben und bei Schrift und Hintergrund die Lieblingsfarben gewählt. Die App bietet sogar die Farbtöne der Objekte an, mit denen dann die Farbharmonie wiederhergestellt werden kann. Zum Schluss lädt man das Bild direkt aus der App als Direktpost zu Instagram, um es dort mit weiteren Attributen zu belegen. Einfach, oder?

Besondere Situationen nutzen

Seit mehr als einem Jahr hat uns das Virus Covid-19 fest im Griff. Gerade steigen die Fallzahlen wieder täglich und die Kontaktbeschränkungen werden immer strenger. Seit Freitag, 2. April, darf ich abends nur noch mit meinem Hund raus. Naja, das ist jetzt keine Veränderung für mich. Für manche aber bestimmt schon. Die Zeit, die wir nun mehr zu Hause verbringen, will trotzdem ansprechend genutzt werden. Wieso also nicht auf ganz unkonventionelle Weise mal ein paar Menschen mit einer selbstgestalteten Postkarte grüßen? Die Postkarten App Mypostcard ist dafür ideal geeignet und lehnt sich bei der Gestaltung eng an die Funktionen vom eben besprochenen Canva an. Gerade unterstützt das Berliner Unternehmen die Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit #ZusammenGegenCorona und verschenkt 500.000 Postkarten. Man kann entweder ein fertiges Design verwenden, oder mit eigenen Fotos etwas Individuelles gestalten. Drei Karten stehen jedem Nutzer zur Verfügung. Das sind drei Empfänger, die bei jedem Blick auf die Karte ebenfalls an dich denken. Ein schönes Gefühl, oder?

#ZusammenGegenCorona

Die Illustrationen von Hunde die bellen morden nicht finde ich so gut, dass ich sie unbedingt als Postkarte verschicken möchte. Immerhin fließt ein Teil des Verkaufserlöses vom Buch in den Tierschutz. Mit der App hat man die Idee in wenigen Minuten umgesetzt. Sie bietet eine halbe Millionen Designs an, um eigene Fotos als Postkarte zu verschicken. Als über Ostern eine Bloggeraktion angeboten wurde, musste ich das ausprobieren. Ähnlich wie bei Canva lädt man seine eigenen Fotos vom Handy oder dem jeweiligen Speicherort in die App, platziert es auf der Vorlage und kann es auch noch bearbeiten. Ist die Vorderseite so, wie man sie haben will, schreibt man einen Text an den Adressaten. Anschließend wählt man entweder aus dem Telefonbuch die jeweilige Adresse aus, oder gibt sie individuell ein. Wenn alles fertig ist, klickt man nur noch „senden“ und die Postkarte wird gedruckt. Der Anbieter verspricht, sie am nächsten Werktag zur Post zu geben. Damit steht dem persönlichen Gruß nichts mehr im Weg. Mehr Informationen bekommt ihr auf der Webseite von MyPostcard. Meldet euch noch schnell an.

Und so funktioniert’s

Einfach die kostenlose MyPostcard-App aus dem App-Store herunterladen und das Profil #ZusammenGegenCorona aufrufen. Dort kann aus über 100 Motiven das passende ausgesucht werden. Ob Ostern, Ramadan, Pessach oder einfach Frühlingsgrüße. Es stehen fertige Motive zur Auswahl aber auch Vorlagen, die mit eigenen Fotos personalisiert werden können – besondere Postkartendesigns, die speziell für die Aktion kreiert wurden. Anschließend Grußtext und Adressfeld ausfüllen und den Frühlingsgruß kostenfrei verschicken – fertig! MyPostcard übernimmt den Druck und Versand. Alternativ können die Postkarten auch über die Aktionsseite auf www.mypostcard.com  erstellt werden. Die Kampagne läuft bis das Kontingent von 500.000 Postkarten aufgebraucht ist. Pro Nutzer dürfen 3 Postkarten versendet werden.

3 Gedanken zu “Mit Bildern zusammenhalten

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