Summer in the City

Steigende Temperaturen und mehr Energie

„Der Hochsommer kommt zurück“ titeln mehrere Nachrichtenmagazine. Da man sich nicht immer aussuchen kann, wann man der Arbeit fern bleibt und ans Meer fährt, muss man sich die Abkühlung anders verschaffen. In den folgenden Abschnitten findet ihr nicht nur die gewohnten Lesetipps, sondern auch praktische Hinweise auf Kühlung. Schließlich will man es gerade beim Lesen angenehm haben.

Der Sommer ist mein Favorit unter den Jahreszeiten. Das heißt nicht, dass ich die anderen drei nicht mag, aber die warme Jahresmitte kann mit folgenden Attributen punkten:

  • Die Tage sind länger hell.
  • Die Temperaturen machen dicke Jacken überflüssig.
  • Man kann stundenlang im Schatten der Bäume lesen, ohne zu frieren.
  • Beim Fußbad in einem Gewässer riskiert man keine Frostbeulen.
  • Erdbeeren reifen auch in unserer Region.

Auf der Nordhalbkugel beginnt der Sommer kalendarisch am 20/21. Juni jeden Jahres und dauert bis zum 22./23. September. Meteorologisch beginnt der Sommer am 1. Juni und endet am 30. August. Je nach Zählweise können wir also vier Monate zum Sommer zählen.

Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres und in Nordeuropa feiert man die Sommersonnenwende. Ich liebe es, abends noch lange auf der Terrasse zu sitzen und dabei zu lesen. Das könnte man sicher auch mit einer Lichtquelle, aber bei Tageslicht habe ich das Gefühl, der Tag ist noch nicht zu Ende.

Richtiges #sommerfeeling kommt bei mir auch auf, wenn ich ohne Jacke nach draußen gehen kann. Kennt ihr das, wenn es in der U-Bahn immer wärmer wird, weil man den Anorak trägt, der einen vor der Kälte draußen schützt? Genau das Gefühl will ich im Sommer nicht haben. Viel lieber sitze ich im Park unter Bäumen, lese ein Buch und höre Vogelgezwitscher. Wenn es einem zu warm wird, gibt es bestimmt auch irgendwo einen Brunnen/Bach/Fluss, in den man seine Füße halten kann.

Das Beste am Sommer sind aber die reifen Früchte. Ich warte immer schon ungeduldig auf den Juni, wenn man heimische Erdbeeren pflücken kann. Jedes Jahr nehme ich mir aufs Neue vor, mal eigene Stauden auf dem Balkon zu pflanzen.

Hitzefrei im Büro

Wenn das Thermometer knapp 30 Grad Celsius anzeigt, sinkt die Motivation, im Büro am Schreibtisch zu arbeiten. Ich fange immer ganz früh an, um das Wichtigste bis Mittag erledigt zu haben. Noch bevor die Kaffeemaschine angestellt wird, werden die Fenster weit geöffnet. Es gibt nichts besseres als so einen Sommertag zu beginnen.

Abkühlung an heißen Sommertagen

Auch Fotos für Beiträge versuche ich am Morgen zu machen, wenn die Sonne noch nicht so harte Schatten produziert. Die Objekte erscheinen dann auch farblich nah an der Realität, ohne einen Filter zu nutzen. Ansonsten muss man eben warten, bis die Sonne im Westen wieder den richtigen Winkel bietet.

Manchmal braucht man aber doch mehr Zeit bis alles erledigt ist. Wenn es also mal länger dauert, haben sich folgende Tipps bewährt.


Wohlfühl-Tipps für heiße Tage:

  • Zerstäuber mit Wasser füllen und ab und zu eine Dusche simulieren
  • Füße kühlen (notfalls Wasser in den Papierkorb füllen)
  • Mehr Wasser trinken als sonst
  • Ventilator positionieren, ohne im Windzug zu sitzen
  • Eiscreme zu Mittag (zum Frühstück und nachmittags auch)

Mein absoluter Lieblingstipp ist allerdings dieser: Sooft es geht draußen im Schatten arbeiten. Der Kontrast auf dem Bildschirm wird dann zwar immer schwächer, aber Ideen sammeln und Konzepte strukturieren kann man auch prima auf herkömmliche Weise mit Block und Bleistift. Das funktioniert auch bei strahlendem Sonnenschein.

Sommergeschichte

Abkühlung an heißen Sommertagen - Draußen zu Hause

Wollt ihr wissen, wie ich zum Bloggen gekommen bin? Bereits im Teenageralter habe ich festgestellt, dass es für mich besser ist, mir etwas über die vielen Bücher zu notieren. Disziplin im Buchladen war auch damals schon nicht meine Stärke. Doppelt gekaufte Bücher gab es immer wieder. Ich führte also eine Liste in einem Schulheft. In Frankreich, wo ich ein Sommersemester verbrachte, entdeckte ich diese wunderbaren Kladden von Clairefontaine, die ich auch heute noch wegen des glatten Papiers nutze. Das aber nur wegen des Sommers für die #sommergeschichte.

Die erste Rezension schrieb ich im Winter 2002. Ich hatte mich dermaßen über einen Roman geärgert, dass ich die Möglichkeit der Meinungsäußerung auf einem Verkaufsportal wahrnahm. Als ich nach einigen Wochen merkte, dass ich schon über 30 „hilfreiche“ Klicks darauf hatte, probierte ich es mit einer zweiten Rezension. Die schrieb ich über einen Roman, der mich begeisterte. So fing also alles an und wurde bis heute stetig ausgeweitet, bis ich im Sommer 2015 den ersten Literaturkurs an der Uni belegte, kombiniert mit einem Studium zur Öffentlichkeitsarbeit. Das Thema des Diploms war „Die Erweiterung der Bekanntheit von Autoren mit Hilfe von sozialen Netzwerken“.

Heute sammle ich meine Eindrücke auf einem Blog, wo ich ebenfalls von Zeit zu Zeit über andere Themen schreibe. Für den Herbst habe ich mir zwei Themen überlegt, die anderen Buchbloggern hoffentlich Zeit für Beiträge sparen, die sie dann fürs Lesen nutzen können.

Sommerfest

Der Sommer ist auch ideal geeignet, um eine Party zu feiern. Auf einem Buchblog feiert man in der Regel nur virtuell, aber hübsch dekorieren und tolle Gäste einladen kann man trotzdem. Hier eignet sich übrigens auch die Gruppenfunktion von Facebook. Man erstellt eine Gruppe, legt die Regeln fest und wählt ein hübsches Titelbild. Als nächstes überlegen sich die Administratoren, um was es genau gehen soll, schreiben einige Postings vor und dann wird alles auf „sichtbar“ gestellt. Wird diese Gruppe nun regelmäßig mit Inhalt versorgt, entstehen dadurch wunderbare Gespräche und Anstöße, die man beim einsamen Lesen nie hätte. Die Gruppe #SommerLesetipps2020 wurde von vier Bloggern ins Leben gerufen und hat nun einen festen Kreis an Stammlesern, der immer wieder inspiriert.

Aber zurück zum virtuellen #sommerfest, bei dem natürlich auch auf die Hygiene- und Abstandsregeln geachtet wird. Auf meiner Gästeliste stehen

Natürlich würden noch mehr Gäste die Party bereichern. Aber mit diesen acht Charakteren hoffe ich, dass das Zusammensein zu etwas Besonderem wird. Harry Clifton würde aus seinem aufregenden Leben erzählen und vielleicht auch verraten, was sein fiktiver Krimiheld als nächsten Fall lösen wird. Agatha Raisin ist PR-Frau mit Leib und Seele. Sie ist zwar etwas bärbeißig, fühlt sich aber auf solchen Veranstaltungen wohl und unterhält uns. Ebenso wie Tante Poldi, die dabei noch zusätzlich mediterranen Flair versprüht. Niemand kann so herzhaft fluchen und dabei Sympathien sammeln. Pippa Bolle würde uns von den schönsten Ecken Europas erzählen, die wir derzeit nur schlecht selber besuchen können. So kann man wenigstens gedanklich mal raus.

Wichtig bei einer Party ist natürlich auch das Essen. Nina aus der kleinen Patisserie in Paris und Moiken aus der Strandvilla auf Sylt würden die leckersten Kleinigkeiten backen, die wir während der Party nebenbei verspeisen. Musik gäbe es von Bounty aus Fredenbüll. Der Althippie hat seine Lieblingsmusik noch auf Vinyl gepresst. Man würde schon von Weitem „Get it on, get on“ hören. Damit alle eine Erinnerung an das ausgelassene Fest bekommen, würde Mimi als Fotografin dabei sein.

Wen würdet ihr noch unbedingt dabei haben wollen?

Sommertipps

Wer bei diesen Temperaturen noch mehr #sommertipps in Form von Buchtiteln braucht, bekommt hier einige Anregungen:


Sommermotivation

Abkühlung an heißen Sommertagen - Wasser

Heiße Sommertage verlangen nach weiterer Motivation, damit man nicht sofort in den Seilen hängt. Der Kreislauf ist auf dem Tiefpunkt und jede Bewegung wird zur Anstrengung. Wenn aber keine Möglichkeit besteht, einfach die Liege im kühlen Schatten aufzustellen oder sich sogar auf der Luftmatratze im Pool treiben zu lassen, gibt es hier ein paar Motivationshilfen:

  • Fußcreme mit Minze
    Ich habe diese Gels im Kühlschrank und creme mir die Füße vor allem an Tagen damit ein, wenn ich in „ordentlichen“ Schuhen zum Termin muss. Tage ohne Kundentermine verbringe ich lieber barfuß und dann brauche ich kein Minzgel.
  • Rhabarberschorle
    Gibt es etwas Erfrischenderes als eine kühle Rhabarberschorle?
  • verschobene Arbeitszeit
    Es kostet etwas Überwindung, aber es bringt so viel: Arbeiten in den frühen Morgenstunden. Nicht jedes Büro ist mit einer Klimaanlage ausgestattet, sodass am Nachmittag unangenehme Temperaturen erreicht werden. Wenn man es sich erlauben kann, ist ein Start um 6 Uhr früh genial. Alles ist noch kühl von der Nacht und man kann auch relativ ungestört arbeiten. Wenn die Sonne ihren Zenit erreicht, ist dann auch bald Feierabend.
  • maritime Dekoration
    Wenn alles nichts hilft, muss eben die eigene Vorstellungskraft ran. Maritime Dekorationen wie ein paar Muscheln, ein Mini-Segelboot oder eine Möwe lassen die Erinnerung an den letzten Urlaub am Meer wieder lebendig werden. Damit lässt sich dann auch 30 Grad im Schatten besser vertragen.

Frei-mutig hat noch weitere coole Tipps zusammengestellt. Hier sorgt obendrein das Gefühl von Minimalismus für Entspannung. Die Tipps bekommt man auch an stressigsten Tagen umgesetzt und schafft sich damit Auszeiten.

Sommerhighlights

Als ich vor einigen Jahren in Mexiko lebte, waren die Schnorcheltouren in der Karibik immer die saisonalen Höhepunkte. Glasklares Wasser, dessen Temperatur in Hamburg nur an Warmbadetagen erreicht wird, bot herrliche Einblicke in die Unterwasserwelt. Inzwischen habe ich die Karibik mit der Nordsee getauscht. Von Zuhause habe ich es gut eine Stunde dorthin, sodass ich mir das an warmen Tagen auch gönne. Leider ist das seltener möglich als ich es gerne hätte. Ich tröste mich also auch Daheim mit ein paar Highlights.

Die Tipps lassen euch die jährliche Hitzewelle hoffentlich besser ertragen und geben etwas der notwendigen Energie zurück, um auch im Sommer die Aufgaben zu bewältigen.

Mit diesem Sonnenuntergang, aufgenommen in La Páz, Baja California, Mexiko, wünsche ich euch noch viele weitere #sommerhighlights.

Abkühlung an heißen Sommertagen

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