Messe vorbei. Und nun?

Vier Tage voller Buchthemen liegen hinter mir. Ich habe Autoren zum Interview getroffen, ihren Lesungen gelauscht, mich über Neuigkeiten informiert und dabei immer wieder Blogger getroffen, die dasselbe wollen: Über Bücher quatschen. Nach der Messe entsteht dann immer so eine unwillkommene Leere. 

Heute, nach der Messe begann schon wieder der Alltag. Es ist schon beim Frühstück sehr viel ruhiger. An der S-Bahn hörte man niemanden über seine Pläne sprechen, welche Veranstaltung unbedingt besucht werden sollte oder wo man sich trotz Andrangs doch noch einen Sitzplatz ganz vorne gesichert hätte. In der Bahn halte ich nun mein Rezensionsexemplar in der Hand und denke noch an die nette Runde mit der Autorin zurück. Weil es so nett war, soll die Rezension ja auch bald fertig sein. Aber ich möchte ja auch noch die Interviews aufbereiten, sodass ihr daran teilhaben könnt, was mir die Autoren alles verraten haben.

Getroffen habe ich

  • Claudia Winter (Lesung zu Die Wolkenfischerin)
  • Charlotte Lucas (Gesprächsrunde zu Wir sehen uns beim Happy End)
  • Catharina Junk (Interview zu Bis zum Himmel und zurück)
  • Claire Winter (Lesung zu Die geliehene Schuld)
  • Anja Baumheier (Gesprächsrunde zu Kranichland)
  • Ellen Sandberg und Beate Maxian (Bloggertreffen Randomhouse)
  • Ulrike Rylance und Sylvia Lott (auf einen Kaffee)

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Rezensionen, Interviews und Fotos bearbeiten

Vermutlich werde ich spätestens nächste Woche feststellen, dass viel zu viele Leseexemplare eintrudeln, die ich unmöglich zeitnah besprechen kann. Oma sagte dazu immer kopfschüttelnd irgendwas mit größeren Augen als der Magen. Das funktioniert auch bei Büchern. Da ich aber prinzipiell ein Kopfmensch bin und mich vor einem großen SuB nicht ängstige, habe ich mir einen Leseplan erstellt. Wenn jetzt nichts dazwischen kommt, sollte alles in einem Monat erledigt sein.

Wie sieht so ein Plan aus?

Zunächst habe ich mal nach Zeiten geschaut, die man trotz anderer Verpflichtungen noch zum Lesen verwenden kann.

  1. Das bedeutet, dass ich das Buch überall dabei haben muss.
  2. Ich kann so Wartezeiten ausnutzen und zwischendurch an Haltestellen, in Warteschlangen oder beim einsamen Mittagessen immer mal ein paar Seiten lesen.
  3. Unterschiedliche Leseorte werden mit verschiedenen Formaten bequemer genutzt. Bücher gibt es ja nicht nur in Papier, sondern auch als Audios und eBooks. Letztere sind für unterwegs einfacher zu handhaben.
  4. Außerdem habe ich täglich Zeit mit dem Buch verabredet. Gerade wenn man sich abends gern mal durch die sozialen Medien oder anderen Dingen ablenken lässt, kann man hier einige Minuten gewinnen.

Bei einem Zeitgewinn von 30 Minuten am Tag sind das bei mir rund 25 zusätzliche Seiten und in einem Monat dann 750. Das sind zwei Bücher mehr als sonst. Passt, oder?

 

 

 

Ein Gedanke zu “Messe vorbei. Und nun?

  1. Kerstin schreibt:

    Guter Plan. Ich bin gespannt ob das klappt. Ich habe mir auch wieder angewöhnt, immer ein Buch bzw. Reader in der Handtasche mit mir rum zu tragen.
    Als Plan habe ich eine Bücher-To-do-Liste mit den Rezi-Exemplaren und dem Enddatum der Rezi Zusage. Ich streiche so gerne erledigte Sachen auf Listen ab. Auf der Liste steht auch immer was es für ein Buchformat ist. Also TB, HC für Prinversionen und TS, KF für meine beiden Reader. Momentan stehen da noch 9 Titel drauf bis Ende Mai. Das ist machbar und bietet Platz für spontane Bücher zwischendurch.
    Ich werde mich dann mal wieder einem Buch widmen. Entweder Arnaldur Indridason „Der Reisende“ oder Bernd Roßbach „Das Jesus Experiment“ je nach dem welcher Reader wieder vollständig geladen ist.
    LG Kerstin

    Gefällt 1 Person

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